I guess I'm just an old mad scientist at bottom. Give me an underground laboratory, half a dozen atom-smashers, and a beautiful girl in a diaphanous veil waiting to be turned into a chimpanzee, and I care not who writes the nation's laws.
Sidney Joseph Perelman

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Am Anfang stand eine Figur, die Figur eines älteren Mannes mit wirren Haaren, weißem Kittel, verzogenem Gesicht in einem dampfenden Umfeld voll mit sprudelnden Flaschen.

Das wissenschaftliche Labor, der Ort grauenhafter Experimente, entstanden aus abstrusen und abenteuerlichen Ideen und Eingebungen. Hier erwartete er uns, der Mad Scientist. Der Ausgangspunkt dieses Projektes bildete eine geteilte Vorliebe für Science Fiction, ein weniger geteiltes Faible für Horrorfilme und ein gemeinsames Interesse an den Repräsentationen wissenschaftlichen Wissens, insbesondere ihrer Akteure.

Reflexionen der Öffentlichkeit über Wissenschaft und ihre dazugehörigen Akteure haben eine lange Geschichte, diese umfasst die gesamte Spannbereite zwischen radikaler Ablehnung und verbeugender Affirmation. Der Film ist in diesem Zusammenhang ein Medium, der seit Anbeginn seiner Tage die Figur des Wissenschaftlers (meist männlich!) in sein Repertoire eingespeist hat. Erinnert sei hier an Rotwang, Frankenstein oder Henry Jekyll.

Die bekannten und weitverbreiteten Darstellungen von Wissenschaftlern als quasi wahnsinnige Magier, Psycho- und meist auch Soziopathen oder skrupellose, kaltblütige Erfinder ist nicht nur als manifeste Angst vor der heranbrechenden, alles umfassenden Revolutionierung gesellschaftlichen Lebens durch die sich vollziehende Industrialisierung und dem zunehmenden Einfluss von Wissenschaft und Technik zu verstehen, sondern auch als Normierung und der Definition dessen, was denn eine „richtige“ Wissenschaft überhaupt sei....
Diese Seiten sollen einen ersten Zugang in die wunderbare Welt der wahnsinnigen Wissenschaftler geben und die Diskussion zwischen Wahn und Wissen eröffnen.

Seien Sie aufgefordert, sich aktiv daran zu beteiligen!